Studienfahrt der 12a nach Brüssel

 

vom 24.03.- 29.03.2012

 

 

Das gesellschaftswissenschaftliche Profil auf den Spuren Europas –

    mit Frau Mayer-Jendrek und Herrn Slaby

 

 

Wenige Wochen vor Beginn unserer Studienfahrt stand es noch in den Sternen, ob wir die Reise in die „Europastadt“ wirklich antreten würden. Ein Feuer hatte unser Hostel so beschädigt, dass es vorübergehend geschlossen werden musste. Doch Dank unserer  Organisation (PAS e.V.)) konnte kurzfristig eine andere Unterkunft für uns gefunden werden und unserer Studienfahrt stand nichts mehr im Wege!

 

Alle hofften, wir würden Europa in den paar Tagen näher kommen... und so war es auch!

 

Den ersten "Kulturschock" bekamen wir bereits, als wir in die Straße unseres Hotels einbogen. Erst sahen wir schöne Altbauten im Jugendstil und plötzlich ein heruntergekommenes Industriegebiet. Mülleimer sind eine Rarität in Brüssel, so liegt der Müll in großen Haufen auf den Straßen, wohingegen kaputte Autos am Straßenrand keine Seltenheit sind.

 

Hier würden wir nun die nächsten fünf Nächte verbringen...

 

 


 

 

Unser „Hotel“ befand sich noch in der Renovierungsphase, obwohl es hieß, die Arbeiten seien abgeschlossen.

Unsere Hoteliers versuchten jedoch uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten, waren sehr freundlich, aufgeschlossen und boten uns jeden Morgen ein einfaches aber sehr leckeres Frühstück an.

Zum Glück verbrachten wir wenig Zeit im Hotel, da unser kompaktes Programm und die Entfernung zum Stadtzentrum, sowie dem Europaviertel dies nicht zuließen.

 

Samstag, 24. März:

Nach unserer kurvenreichen Busfahrt und dem ersten Schock ging es mit der Tram ins  Stadtzentrum. Dort begann ein sehr lehrreicher und interessanter Rundgang, der von einem schönen Sonnenuntergang begleitet wurde.


 
Sonntag, 25. März:      

     
Wir bekamen eine zusätzliche Einführung über die EU von unseren Referenten. Da wir uns im Vorfeld bereits  mit dem Thema auseinandergesetzt hatten, führte das Gespräch schnell zu Diskussionen, die sich hauptsächlich mit den Herausforderungen der europäischen Integration befasste.

 

 


 

Danach besuchten wir in kleinen Gruppen verschiedene Museen, wie das Schokoladenmuseum oder das Militärmuseum.

 
Montag, 26. März:     

       
Als erstes stand die Europäische Kommission auf unserem Programm. Besonders interessant war dabei der Aufbau des Institutionellen Dreiecks, also die Beziehung zwischen Rat, Parlament und Kommission.
Im Europaparlament hatten wir anschließend die Möglichkeit Herrn Giegold, einem Mitglied der Grünen Fraktion im EP, unsere persönlichen Fragen rund um die EU zu stellen.
Danach besichtigten wir den Plenarsaal und besuchten das Parlamentarium.

 


 

Dienstag, 27.März 2012:

Heute lernten wir die Ständige Vertretung Deutschlands bei der EU kennen, die den "Spiegel der Bundesregierung" darstellt. Anschließend erfuhren wir in einem Vortrag, dass Lobbyisten in Brüssel einen hohen Einfluss haben.
Im Ausschuss der Regionen erkannten wir die elementare Bedeutung der Subsdidarität für die EU.
Später am Nachmittag wurde uns der Verlauf der Schuldenkrise und mögliche Gegenmaßnahmen noch einmal näher gebracht.

 
Mittwoch, 28. März:        

Nach dem Besuch des Wirtschafts- und Sozialausschusses der Europäischen Union, hatten wir eine sehr kontroverse Diskussion mit drei politisch aktiven Griechen über die aktuelle Schuldenkrise und wir bemerkten, dass die griechische Perspektive sehr von unseren Ansichten abweicht. Zwei Meinungen krachten regelrecht aufeinander. So mussten wir uns ohne einen gemeinsamen Konsens voneinander verabschieden.

 
Donnerstag, 29. März:    


Nachdem das Gepäck im Bus verstaut war, wurden wir von unserem Bus zu einer belgischen Brauerei gefahren. Der Weg dorthin war ziemlich abenteuerlich, da starker und zum Teil auch ungeregelter Verkehr herrschte.
Das säuerliche belgische Bier traf nicht den Geschmack aller Schüler.
 

 
   
 

 

 

Nach den vielen qualitativ hochwertigen Vorträgen und den spannenden Diskussionen direkt vor Ort haben wir jetzt einen umfassenden Überblick über die europäischen Institutionen. 

Wir bemerkten auch, dass die verschiedenen Stadtviertel nach Kulturen aufgeteilt sind und es kein sichtbares kulturelles Zusammenleben gibt. In Brüssel schaut man allgemein lieber weg!

Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass wir sehr viele unterschiedliche Eindrücke in Brüssel gesammelt haben, die unseren Horizont politisch aber auch im Hinblick auf multikulturelle Erfahrungen erweitert haben.

 

 


 

 

 

 

 

 

 

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